Am laufenden Band neue Meldungen und Bewertungen des Konflikts, findet Ihr auf unserem Diskussions-Blog. Dort schreiben Betriebsräte und Gewerkschafter aus allen Teilen Deutschlands – und machen so deutlich, was Sie von den Schließungsplänen halten…

Sasel und Starnberg dürfen nicht sterben!

 
12.12.2011:  Die BS in Sasel und am Starnberger See existieren nicht mehr / SP abgeschlossen.
 
22.06.2011:  Interessenausgleich politisch gescheitert
Nun wird gekündigt!
12.05.2011:  Offener Brief eines Beschäftigten der Tagungsstätte Hamburg an Dr. Dieter Eich
02.05.2011:  Zum 1. Mai: Medien berichten bundesweit über Entlassungspläne beim DGB
12.04.2011:  Aktion in Hamburg vor dem Haus des DGB!
27.03.2011: Interessenausgleich gescheitert!
24.02.2011: Michael Sommer lädt zu Gesprächen
24.01.2011: Verwirrspiel um Schließungsdatum
14.12.2010: Erste Erfolge bei Gesprächen mit dem DGB
06.12.2010: Förderkreis schreibt an Gewerkschaften
23.11.2010: GBR fordert Gespräche mit dem DGB
20.11.2010: FK fordert Machtwort vom DGB
18.11.2010: Demo und Aktion in Starnberg
18.11.2010: NGG kritisiert DGB-BW
17.11.2010: DGB-BW verhängt Maulkorb
10.11.2010: IG Metall kritisiert DGB-BW
27.10.2010: DGB-BW feuert Mitarbeiter
17.10.2010: Aufruf zum Widerstand
15.10.2010: Erklärung der BW-Betriebsräte
11.10.2010: Pressemitteilung
10.10.2010: Info an Betriebsräte
06.10.2010: Dr. Eich trifft auf Belegschaft
04.10.2010: Beschluss zur Schließung der BZ
29.09.2010: Brief an Michael Sommer
 
Und hier kannst Du selber etwas sagen!
Wir sagen dazu Nein!

 

Unsere Position / Unser Aufruf!

Wir fordern den Erhalt aller Bildungsstätten des DGB Bildungswerks in Hamburg-Sasel, Starnberg und auch in Hattingen!

Betriebsratsqualifizierung soll sich handlungs- und interessenorientiert vollziehen. Die Lernumwelt der gewerkschaftlichen Tagungszentren bietet dafür die beste Grundlage.

Mit diesen Forderungen kämpfen wir nun schon seit über einem Jahr für den Erhalt unserer Häuser!

Zunächst mit einem am 23. März 2010 veröffentlicht Aufruf. Damals gingen wir noch davon aus, dass auch der DGB ein ernsthaftes Interesse daran hat, die Zukunft unserer Häuser abzusichern. Das Hauptproblem für deren Zukunft schien seinerzeit bei den Verpächtern zu liegen. Uns wurde gesagt: diese würden sich weigern, die Pachtverträge zu verlängern. Erst Monate später kam heraus, dass dies der Wahrheit nicht entspricht …

Immerhin: Binnen 7 Wochen unterstützten seinerzeit fast 2.400 Kolleginnen und Kollegen unseren Aufruf. Inzwischen sind es weit über 4.000 Betriebsräte, aber auch gewerkschaftliche Funktionsträger, die sich unserern Forderungen angeschlossen haben …

Der Kampf um unsere Häuser ist ein politischer Kampf! Denn finanzielle oder ökonomische Gründe für deren Schließung gibt es nicht. Es geht um die Zukunft guter Betriebsräte-Qualifizierung. Während der Bundesvorstand des DGB wohl meint darauf verzichten zu können, sind wir dafür dass diese – unter dem Dach des DGB – erhalten bleibt.

Auf dieser Webseite könnt ihr den bisherigen Verlauf dieser Auseinandersetzung nachvollziehen. Hier findet ihr viele Argumente, die für unsere Häuser sprechen.

Monatelang haben wir zunächst Unterschriften gesammelt. Dann gingen wir an die Öffentlichkeit, wobei uns etliche Journalistinnen und Journalisten mit Presseberichten unterstützten. Die Betriebsräte der beiden Tagungszentren haben viele Verhandlungen geführt. Zunächst mit DGB-Bildungswerk-Geschäftsführer Dr. Dieter Eich, dann auch mit dem Vorsitzenden des DGB, Michael Sommer. Doch obwohl sich auch ganze Einzelgewerkschaften, wie etwa die IG Metall oder auch die NGG, für den Erhalt unserer Tagungsstätten aussprachen, lässt dies die Verantwortlichen kalt.

Wollen wir jetzt aufgeben oder kämpfen?

Diese Frage haben wir uns vor einigen Wochen gestellt. Wir sagten uns: „Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

Gemeinsam mit den Beschäftigten haben wir uns deshalb entschieden: die Zeit des Redens, die Zeit des Sammelns von Unterschriften, die Zeit der Abgabe von Erklärungen, sie ist nun vorbei. Jetzt werden wir kämpfen! So lange bis die Zukunft unserer Häuser gesichert ist!!
 
Hände weg von unseren Häusern!

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Erstunterzeichnende des Aufrufs vom 23. März:
Andreas Akens (Stellv. BR-Vors. Eurogate HH, ver.di-Bundesfachgruppenvorstand Hafen, LAG HH); Kersten Artus (KBR-Vors. Bauer Verlagsgruppe, MdBü Die Linke Hamburg); Detlef Baade (Stellv. Vors. DGB Harburg); Thorsten Ballhause (ver.di-Gewerkschaftssekretär HH); Stefan Bässler (Stellv. BR-Vors. Bauknecht Hausgeräte Stuttgart ); Andreas Bergemann (Arbeitsdirektor Eurogate); Heinz Brandt (Arbeitsdirektor HHLA); Rainer Brodersen (Stellv. VK-Leiter IG Metall bei Airbus HH); Ulf Christiansen (Gewerkschaftssekretär Internationale Transportarbeiterföderation (ITF)); Karl-Heinz Dammann (KBR-Vors. Eurogate); Angelika Detsch (Stellvertretende Landesbezirksleiterin ver.di HH); Barbara Ede (Rechtsanwältin und Referentin für Arbeitsrecht ); Klaus Ernst (1. Bevollmächtigter der IG Metall in Schweinfurt, MdB Die Linke ); Knut Fleckenstein (MdEP), SPD); Peter Frohn (BRV GHB Bremerhaven); Jens Gäbert (Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Referent in der Betriebsratsqualifizierung); Thorsten Gollkowski (GBR-Vors. DB JobService GmbH Berlin); So kämpfen die Beschäftigten in SaselCarola Greiner-Mai (Rechtsanwältin, Referentin im Betriebsverfassungsrecht für Betriebsräte); Julia Grimme (Fachanwältin für Arbeits- und Sozialrecht, Referentin in der Betriebsratsqualifizierung); Andreas Grünwald (Journalist, Seminarassistent in Sasel); Thomas Händel (1. Bevollmächtigter der IG Metall in Fürth, MdEP Die Linke); Holger Hansen (BRV Süd-West-Terminal HHer Hafen); Olaf Harms (BRV GDV Dienstleistung, Vorstand ver.di LFB 1 in HH, Bezirksabgeordneter Die Linke Hamburg); Lydia Has (Stellv. BR-Vors. Bausparkasse Mainz, ehren. Richterin am Arbeitsgericht ); Hagen Helms (ehem. DGB Bildungswerk); Dora Heyenn (Fraktionsvorsitzende Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft, MdBü, GEW); Michael Himstedt (BRV CEVA Logistics Automotive Salzgitter ); Kersten Hübner (BR Beiersdorf, DGB Frauenausschuss HH ); Harald Humburg (Rechtsanwalt – Referent für Arbeitsrecht); Johannes Kahrs (MdB, SPD); Bernt Kamin-Seggewies (BRV Gesamthafenbetrieb GHB HH, Vors. des Bundesfachbereiches Verkehr in ver.di); Paula Klingemann (Regionalleiterin ver.di b+b HH); Gabriela Kopytziok (BRV Hasseröder Brauerei Wernigerode ); Jürgen Krack (ehem. DGB Bildungswerk Hamburg-Sasel); Frank Ladwig (BRV im Containerterminal Tollerort (CTT) HH ); Meinhard Lanz (GBR DB JobService); Klaus Lindner (Bundesfachgruppenleiter Häfen ver.di); Thomas Lindner (BR Containerterminal Tollerort CTT HH ); Thomas Mammitzsch (Rechtsanwalt, Referent für Betriebsratsschulungen); Herbert Markus (BR-Vors. Spaten-Franziskaner-Bräu München ); Sabine Marx (BR Infineon Dresden); Christian Matthiessen (DGB Bildungswerk); Thomas Mendrzik (BRV Containerterminal Altenwerder (CTA) in HH, Bundestarifkommission, ver.di-Fachgruppenvorstand Hafen); Walter Metzinger (BR und VK-Leitung Bosch-Rexroth Elchingen); Hans Mielke (BR DB-Systel); Arnold Möhrle (BRV Brueninghaus Hydromatik GmbH Werk Horb); Silke Müller (BR Terex GmbH Zweibrücken); Arno Münster (BRV HHer Hafen- und Logistik AG (HHLA), MdBü SPD HH); Horst Niehus (BRV Airbus HH); Uwe Noll (BRV Walbusch Solingen); Dieter Posner (Bezirksvors. Transnet in Sachsen-Anhalt, GBRV DB Zeitarbeit); Gunnar Rath (Richter am Landesarbeitsgericht Hamburg); Bettina Reckert (DGB-Kreisvors. Remscheid); Rainer Reißfelder (NGG-Gewerkschaftssekretär Niederbayern); Manfred Reitzuch (BR Thyssen Krupp Krefeld); Jürgen Schulz (BRV Bosch-Rexroth Elchingen); Klaus Saller (BRV TIP-TOP Essen, IG Metall); Willi Stauch (BRV John Deere Werke Zweibrücken); Rudi Teuscher (BRV Faba-Autoglas Berlin); Günther Thode (Referent für Betriebsratsqualifizierung); Hans-Georg Thönges (BR-Vors. Goethe-Institut (ZV München)); Heinz van de Bruck (BRV Inbev Deutschland Brauerei Diebels); Sonja Weber (Stellv. BR-Vors. in den PHV-Dialysezentren); Anke Weide-Waldau (BR Telekom Hannover); Manja Wiesner (NGG-Gewerkschaftssekretärin Krefeld-Neuss); Arne Winter (ver.di); Uwe Zabel (1. Bevollmächtigter der IG Metall Unterelbe).
Etwa 3.600 weitere Betriebsräte sowie Kolleginnen und Kollegen, die diesen Aufruf ebenfalls unterstützen, findest Du hier !
Du willst diesen Aufruf selber unterschreiben? Dann klicke hier!